Patronatsfest 2010

Patronatsfest vom 18.-20.Juni 2010

Nachdem zu Beginn des Begrüßungsabend kein einziger Gast zu sehen war, fingen die Vorbereiter einfach schon einmal alleine an den Grillrost zu leeren. Langsam, sehr langsam, trudelten dann Absolventen unterschiedlichster Jahrgänge mit und ohne Nachwuchs ein und auch die aktuelle KSG vermehrte sich stetig, sodass am Ende des Tages schätzungsweise 30 Leute bei Kerzenschein drinnen und draußen fröhlich schwatzend, mit Unterstützung der Greifswalder Pfarrjugend sämtliche Würstchen verdrückt hatten. Die vorgesehene Übernachtung in den KSG-Räumen musste wegen mangelnder Beteiligung zwar abgesagt werden, trotzdem waren immer genügend Helfer vor Ort, um unsere großen Patfestpläne in die Tat umzusetzen. Einige besichtigten die KSG-Räume und staunten ob der Veränderungen, die der Umbau 2006 mit sich gebracht hatte. Die Erinnerungen mündeten jedoch in wilde Spekulationen wie das ganze denn „früher“ mal ausgesehen habe, sodass es am Ende mehr Aussagen als Zeugen gab und keiner mehr ganz sicher war.

Samstag starteten wir mit einer beinahe erdrückend gut besuchten Laudes in der kleinen Kapelle im Pfarrer-Wachsmann-Haus und anschließendem übermäßig ausgedehntem Frühstück, dass abrupt in den Vortrag mitgenommen werden musste, weil das Programm straffer war, als es laufen wollte. Dafür lohnte sich der Impuls des evangelischen Studentenpfarrers Matthias Tuve wirklich in allerlei Hinsicht: Audiovisuelle Verköstigung mit Anregung zum Nachdenken über das mysteriöse Thema „Matthäi am Letzten – Eine Herausforderung für jeden“. Kaum einer wusste nämlich, was damit gemeint war: der Auftrag des Auferstandenen, dem alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben ist, an die Apostel, zu allen Völker zu gehen und alle Menschen zu seinen Jüngern zu machen, in der Gewissheit, dass er bei ihnen ist, alle Tage bis ans Ende der Welt.

Das Essen beim Italiener und die anschließende „Stadtführung der anderen Art“ mit Hans-Jürgen Schuhmacher waren unterhaltsame Gelegenheit erst zusammenzurücken und dann ein bisschen Geschichte der Stadt, die uns alle verbindet zu erlaufen. Dass es dann auch noch einen spontan abgegebenen, super-lecker selbstgebackenen Tortenkuchen in Begleitung der gekauften Notfallkuchen gab war im wahrsten Sinne des Wortes ein Sahnehäubchen und wer doch lieber noch ein bisschen rumgelaufen war, musste den Erzählungen der Glücklichen lauschen, die sich den Kuchen einverleibt hatten.

Und dann war es nach einer Vesper auch schon wieder Zeit für das Büffet am Abend, sodass pünktlich um acht mit der Aufführung der langersehnten Märchenoper begonnen werden konnte, in der auch der zweit- und drittjüngste KSG-Nachwuchs mitgewirkt haben. Hierzu kamen auch Gemeindemitglieder und Angehörige, sowie die Anwesenheit einer Videokamera, die es auch den Schauspielern später ermöglichen wird, ihrer Kunst zuzuschauen. Wie wir aus Schlagern, geistlichen Liedern und Volksliedgut das Musical „Schneewittchen und die 7 Zwerge“ zusammengeschustert hatten, war ein großer Erfolg. Die Begeisterung der Künstler steigerte sich mit der des Publikums in ausgelassene Höhen und es heimste unserem diesjährigen Patronatsfest in gemeinsamer Wirkung mit dem liebevoll musikalisch gestalteten Festgottesdienst am Sonntag die Rückmeldung ein, es sei das schönste der vergangenen 10 Jahre gewesen.

Bleibt die Hoffnung, dass sich das rumspricht und vielleicht von selbst Adresslisten aktualisiert und gepflegt werden, damit die Arbeit vor dem Fest nicht so sehr ins Leere läuft und noch mehr alte und neue Greifswalder KSGler den Weg zum Patronatsfest finden können, sodass es für alle, Gastgeber und Gäste ein genussvolles Fest zum Gedenken an den Patron unserer Studentengemeinde St. Augustinus ist.

 

Elisa (KSG-Sprecherin 09/10)

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