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Veranstaltungen

StadtGespräch und TischGespräch

Mit unseren Gesprächen wird Kirche mehr als sonst öffentlich, geht in die Stadt hinein. Mit unseren Gesprächen bringt Kirche ihre Stimme ein zu gesellschaftlich relevanten Fragestellungen. Mit unseren Gesprächen bringt Kirche Menschen mit wichtigen Themen zusammen. Kirche ist dialogfähig, Kirche kann die Themen der Wissenschaft aufnehmen und interessiert diese Fragen stellen:

StadtGespräch und TischGespräch
Bio- und Gentechnik
Bio- und Gentechnik.
Alles Teufelszeug?
Und was sagt der Papst dazu?

TischGespräch mit Dr. Heinrich Cuypers im Gemeindehaus St. Joseph
Vortrag - Imbiss und Gespräch - Nachtgebet

 

Die Debatten um Bio- und Gentechnik sind komplex, und die Positionen von Befürwortern und Gegnern scheinen unversöhnlich zu sein. Das TischGespräch bietet einen Rahmen, sich informieren zu lassen und im Gespräch eigene Positionen zu diskutieren oder zu bilden. Es referiert Dr. Heinrich Cuypers, Referent für Wissens- und Technologietransfer am Leibniz-Institut für Nutztierbiologie.

Kinofilm: Gelobt sei Gott
Sondervorstellung des Films
„Gelobt sei Gott“

Sondervorstellung auf Initiative der Katholischen Hochschulseelsorge

 

Der Film Gelobt sei Gott“ dokumentiert die Auswirkungen sexualisierter Gewalt an Minderjährigen bis ins Erwachsenenalter anhand der Missbrauchsfälle um den französischen Pater Preynat (Lyon). Aus der Ankündigung des Films: Die tatsachengetreuen Ereignisse um den Missbrauchsskandal in Lyon hat François Ozon in einem fiktionalen Film verarbeitet. Atemlose Bilder, immer im Wettlauf mit den aktuellen Entwicklungen, verleihen GELOBT SEI GOTT eine emotionale Wucht, der man sich kaum entziehen kann. Stilsicher und mitreißend erzählt und ausgezeichnet mit dem Großen Preis der Jury auf der Berlinale 2019, ist GELOBT SEI GOTT nicht nur eine erschütternde Bestandsaufnahme der Versäumnisse in der katholischen Kirche, sondern auch ein Plädoyer für Mut und Zusammenhalt.“ (https://www.gelobt-sei-gott.de/)

Wachsmann-Studientag
Theologe - Seelsorger - Glaubenszeuge. Studientag zum Gedenken an Alfons M. Wachsmann

Interdisziplinäre Fachtagung in Kooperation mit dem Alfried Krupp Wissenschaftskolleg und der Theologischen Fakukltät der Universität Greifswald

 

Vorpommern zählt bekanntlich zu den säkularsten Gebieten Europas. Katholiken leben hier in einer doppelten Diaspora: 20 Prozent der Bevölkerung sind Christen, davon aber nur rund drei Prozent Katholiken. Zweifelsohne stellt sich in diesen markant säkularen Kontexten die Frage nach der Bedeutung christlicher Existenz deutlich anders als in den noch mehrheitlich christlich geprägten Lebenswelten.

Anlässlich des 75. Todestages des ehemaligen Greifswalder Pfarrers Dr. Alfons Maria Wachsmann widmet sich der Studientag „Theologe–Seelsorger–Glaubenszeuge“ der Frage nach dem christlichen Zeugnis in einer zunehmend säkularen Welt. Bereits seit den 1920er Jahren hat sich Pfarrer Wachsmann mit diesem Problem auch in wissenschaftlicher Weise auseinandergesetzt durch qualitative Befragung katholischer Studenten sowie durch pastoralpsychologische Forschungen zur Seelsorge an Katholiken in der Diaspora.

Pfarrer Wachsmann ist für den Katholizismus in Vorpommern und auch darüber hinaus prägend. Neben seinem pastoralen Engagement erarbeitete er in Greifswald eine Dissertation an der Philosophischen Fakultät. Aufgrund seines offenen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus geriet Wachsmann in Konflikt mit den politischen Machthabern. Nach seiner Verhaftung durch die Gestapo verurteilte ihn Roland Freisler, Präsident des Volksgerichtshofs, zum Tode. Das Urteil wurde am 21. Februar 1944 im Zuchthaus Brandenburg-Görden vollstreckt. Im Jahr 1998 erfolgte die juristische Rehabilitierung von Wachsmann. Als Glaubenszeuge wird er im deutschen Martyrologium des 20. Jahrhunderts genannt.

Mit dem Studientag am 25. Januar 2019 soll besonders das wissenschaftliche Interesse Wachsmanns in den Blick genommen werden. In ökumenischer Kooperation veranstalten die Propstei der katholischen Kirche in Vorpommern und der Lehrstuhl für Kirchengeschichte der Universität Greifswald den Studientag im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald. Der Studientag besteht aus einer Fachtagung am Nachmittag und dem öffentlichen Festvortrag am Abend.

Grenzen der Messbarkeit
Über die Grenzen der Messbarkeit. Ein Gespräch zur bevorstehenden Revision des Internationalen Einheitensystems (SI)

StadtGespräch mit Prof. Dr. Joachim H. Ullrich und Prof. Dr. Holm Tetens in Kooperation mit dem Alfried Krupp Wissenschaftskolleg

 

Wie schwer genau ist eigentlich ein Kilogramm? Eine zunächst harmlose Frage wird voraussichtlich im Herbst 2018 besondere Aufmerksamkeit bekommen. Denn das Internationale Einheitensystem (SI) – und mit ihm das Kilogramm – steht vor einer grundlegenden Revision: Naturkonstanten sollen zukünftig die Definitionsgrundlage der Einheiten sein, und Viele sehen darin nicht weniger als einen Meilenstein der Wissenschafts-, Technik- und Kulturgeschichte.

Der Abend thematisiert die Hintergründe der Revision in einem naturwissenschaftlich-philosophischen Gespräch: Welche Auswirkungen sind mit der Neudefinition verbunden? Was sind eigentlich Naturkonstanten, woher kommen sie? Warum sind sie, wie sie sind? Was heißt es, Dinge überhaupt messen zu können, und welche Vorannahmen liegen dem Messen zugrunde? Können wir noch von Metaphysik sprechen in einer Welt, die naturwissenschaftlich-technisch denkt?

 

Joachim H. Ullrich ist Präsident der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig. Im Rahmen der Meterkonvention wurde er Mitglied im International Committee for Weights and Measures (CIPM) und ist seit 2014 Präsident des Consultative Committee for the International Units (CCU).

 

Holm Tetens war bis zu seiner Emeritierung 2015 Professor für Theoretische Philosophie an der Freien Universität Berlin. Zu seinen Forschungsinteressen zählen u.a. die Wissenschaftstheorie und jüngst auch die Religionsphilosophie bzw. Rationale Theologie.

Islam reformieren?
Islam reformieren? Seyran Ateş spricht über die Gründung der Ibn Rushd-Goethe Moschee

StadtGespräch mit Seyran Ateş in Kooperation mit der Theologischen Fakultät der Universität Greifswald

 

Seyran Ateş, bekannt als Anwältin, Autorin und Frauenrechtlerin, spricht in Greifswald über ihre Initiative und die Idee zur Gründung der Ibn Rushd-Goethe Moschee in Berlin. Ist islamische Religiosität reformierbar? Wie kann ein moderner Islam gelebt werden, wer profitiert davon und wer will das verhindern? Wie steht islamische Religiosität zur Religionsfreiheit oder zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte?

Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit zu Begegnung und Gespräch. Zur Veranstaltung laden gemeinsam ein die Theologische Fakultät der Universität Greifswald und die Katholische Hochschulseelsorge.

Neben den Gleisen
Sondervorstellung des Films
„Neben den Gleisen“

Sondervorstellung auf Initiative der Katholischen Hochschulseelsorge

 

Boizenburg, Bahnhofsvorplatz. Normalerweise wird hier Bier getrunken und Fußball geschaut. Als jedoch Tausende Flüchtlinge am Bahnhof aussteigen, diskutiert man plötzlich über Politik und denkt nach über die eigene Situation. Ein aktueller, schonungsloser Film, der durch seine Ehrlichkeit berührt.

 

Film und Gespräch mit Filmemacher Dieter Schumann.

Normativität in Recht und Religion
Normativität
in Recht und Religion

StadtGespräch mit Prof. Dr. Christoph Möllers in Kooperation mit dem Alfried Krupp Wissenschaftskolleg, Greifswald

 

Die Rede von Normativität ist ambivalent: Normen versprechen Identifikation, Eineutigkeit und Orientierung in einer komplexen Welt, und zugleich weisen Normen auf die Möglichkeit von Freiheit hin. Ihre Grundlagen sind dabei nicht immer verständlich, und im Zweifel können Normen selbst im Konflikt zueinander stehen. Normverständnisse in Recht und Religion stehen an diesem Abend zur Debatte: was sie verbindet, was sie trennt, und ob im Konfliktfall ein Ausgleich unterschiedlicher Normverständnisse zwischen den Religion(en), Staat und Gesellschaft gefunden werden kann.

 

Podium: Prof. Dr. Claus Dieter Classen (Greifswald) und Matthias Crone (Bürgerbeauftragter des Landes Mecklenburg-Vorpommern).

Interreligiöses Gespräch
Befremdlich. Interreligiöses
Gespräch in Vorpommern?

TischGespräch mit Dr. Gregor Klapczynski und Pfr. Christian Ohm im Gemeindehaus St. Joseph


Warum braucht es im weitgehend säkularen und religiös wenig diversen Vorpommern einen interreligiösen Dialog? Laufen wir Gefahr, im Gespräch der Religionen Unterschiede zu nivellieren, eigene Glaubensüberzeugungen abzuschaffen? Was sind theologische Gründe, in einen Dialog der Religionen einzutreten? Im TischGespräch diskutieren Dr. Gregor Klapczynski, theologischer Referent des Erzbischofs von Berlin, und Pfr. Christian Ohm, Beauftragter für den christlich-muslimischen Dialog im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis.

Nach den Vorträgen sind Gespräch und Imbiss vorgesehen. Der Abend schließt mit dem Nachtgebet gegen 21 Uhr.

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